WIR TRAUERN UM DIE FANKULTUR BEIM TSV 1860 MÜNCHEN

Beim ersten Saison-Auswärtsspiel des TSV-II in Mannheim am 15.8.2008 wurden aus der Menge der 60er-Fans heraus Signalgeschosse in Richtung Spielfeld abgefeuert; das Spiel wurde für 1/2 Stunde unterbrochen. Alle relevanten Fan-Organisationen, insbesondere auch die CN, verurteilen derartige Gefährdungen anderer Menschen und arbeiten seit Jahren darauf hin, dass Derartiges jedenfalls aus eigenen Reihen nicht passiert – bisher mit Erfolg.

Die CN legt Wert auf die Feststellung, dass die Täter weder aus den Reihen noch aus dem Umfeld ihrer Fangruppe kamen.

Den Ordnungskräften gelang es nicht, den/die Täter dingfest zu machen, ebenso wie sie offensichtlich unfähig waren, einen massiven Angriff Mannheimer »Fans« mit Flaschen- und Steinwürfen auf die nach dem Spiel in der Gästekurve verbliebenen Löwen sowie auf Mannschafts- und Fanbusse zu verhindern.

Das alleine ist traurig genug. Doch die Führung von TSV-e.V. und KGaA hat dies noch getoppt und wird ihr Vorgehen bei der nächsten Delegiertenversammlung rechtfertigen müssen:

Am 21.8.2008 wurde über die Presse angekündigt, künftig die CN bzw. deren Fahnen und Symbole zu verbieten, darüber hinaus Stadionverbote nach wilhelminischer Tradition der Sippenhaft auszusprechen:
»Erstmals wird der TSV 1860 München auch eine Fan-Gruppierung kollektiv zur Verantwortung ziehen« (Zitat tsv1860.de¹).

Noch dazu war man sich nicht zu schade, diese offizielle Kampfansage mit Bildern, die völlig andere Szenen an einem anderen Ort darstellen, demagogisch zu verfälschen. Dies muss wohl als zumindest schwer vereinsschädigendes Verhalten seitens der Vereinsführung gewertet werden; eine andere Interpretation gibt es nicht.

Selbstverständlich wurde diese Aktion nicht mit dem für solche Dinge zuständigen und obendrein öffentlich finanzierten Fanprojekt abgesprochen, was de facto eine Rückkehr zur Vereinslinie vor dem 9.3.2004 bedeutet.

Die Löwenfans gegen Rechts verurteilen diesen Vertrauensbruch und die Kampfansage von Vereinsführung und KGaA gegen treue Fans unserer Löwen aufs Schärfste und fordern schonungslose Aufklärung, Rücknahme sowie eine offizielle Entschuldigung bei den Betroffenen wie auch bei all denen, die man damit vor den Kopf gestoßen hat.

Mit dieser Aktion hat die Führung von e.V. und KGaA die Arbeit – auch die unsere – von über vier Jahren weg von der Ausgrenzung, hin zu einer gemeinsamen Fan-Kultur ad absurdum geführt.

 

ALS LÖWENFANS GEGEN RECHTS BEKUNDEN WIR HIERMIT UNSERE SOLIDARITÄT MIT UNSEREN FREUNDEN DER CN!

 


Hier besagter Artikel, Stand 22.8.2008, als »screendump«, falls es jemand nicht glaubt:

tsv1860.de

Wir haben uns erlaubt, die beiden besonders fraglichen Absätze mit einem senkrechten schwarzen Balken zu kennzeichnen. Die Bildschirmfotografie ist vom 22.8.2008 gegen 22 Uhr; ohne dass wir dies beweisen können, scheint sie im Vergleich zur Vortagsversion schon ein wenig entschärft zu sein.



Wir distanzieren uns ausdrücklich von der propagandistischen Darstellung des Sachverhaltes.


Dieses Bild stammt offensichtlich aus dem Archiv und hat nichts mit dem Artikel zu tun, den es vermeintlich illustriert.


So geht das nicht, wirklich nicht.

 


 


TERMINE

Hier gibt es aktuelle Nachrichten und Gerüchte rund um den TSV, manchmal auch über den eher unbedeutenden Rest der Welt. Manche Dinge bleiben hier drin, weil sie dauerhaft aktuell sind, andere deshalb, weil sie noch keinem anderen Thema vernünftig zugeordnet sind. Wer beitragen will, ist natürlich herzlich willkommen, aber wir sind meistens ja doch schneller …       ;o)       22.8.2008

AKTUELLES

Neues Präsidium
27.5.2008: Pünktlich zur Geisterstunde tritt nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung ein neues Präsidium vor die Presse: Rainer Beeck, Franz Maget und Michael Hasenstab. Maget spricht von »Neuanfang«. Wir wünschen dem Team alles Gute. Es gibt viel zu tun …
 
Altes Präsidium
26.5.2008: Albrecht von Linde und Karsten Wettberg haben das unrühmliche Gerangel mit Ziffzer, Trenkwalder und Arge nicht überstanden. Wir sagen hier ausdrücklich vielen Dank, auch für die Art der Amtsübergabe ohne weiteren Schaden für den TSV. Auch wenn das ein paar Leute anders sehen – Linde und Wettberg haben die Weichen gestellt für eine Löwen-Zukunft jenseits der altbekannten Seilschaften.
 
Heimatabend
24.5.2008: Das XX-Tausend-Fest war – bis auf den Wurstsalat, der sich nach einem unverdienten 0:1 wieder vom Rasen schlich – ein unvergessliches Erlebnis. Über 12000 Löwen feierten ihre U-23 in der alten Heimat. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. An dieser Stelle ein Dankeschön an die Dritte Mannschaft »grün-weiß München«, die sich diesmal freundlich und dezent im Hintergrund hielt, ohne unsere weiß-blaue Farbenpracht zu verunstalten.
 
GF gesucht
11.5.2008: Nach dem gerade-noch-Klassenerhalt der Profis und einer grenzwertigen Pressekonferenz ist Dr. Stefan Ziffzer nicht mehr Geschäftsführer der KGaA. Ein Nachfolger wird gesucht; Bewerbungen bitte an das Präsidium des TSV 1860, Grünwalder Str. 114, 81547 München. Zitat Sport1.de¹: [Ziffzer:] »Dieser Präsident ist eine Schande.« Von Linde hielt ihm kurz darauf entgegen: »Sie sind fristlos entlassen.« Inzwischen (15.5.) ist klar, dass beide Vize mit unterzeichnet haben. Nach einer Medien-Schlammschlacht mit einer für das eher ruhige Oberbayern unüblichen Dynamik hat Albrecht von Linde deutlich gemacht, dass er keineswegs an seinem Amt klebt und zu einer geordneten Übergabe an einen geeigneten Nachfolger bereit ist. Für September 2008 war sowieso eine Rotation innerhalb des Präsidiums vereinbart (mit Steiner, der allerdings sein Vize-Amt nie wirklich antrat).
 

 • KICKER, KÄMPFER UND LEGENDEN, Ausstellung in der ev. Versöhnungskirche Dachau (Mai-September 2008) … … … … … Jüdische Sportler, Funktionäre und Journalisten haben den Fußball in Deutschland entscheidend geprägt. 1933 waren ihre erfolgreichen Karrieren schlagartig beendet. Bis zum 10. November 1938 durften Juden nur noch in jüdischen Vereinen spielen. Danach wurden alle Sportaktivitäten für sie verboten, und sie teilten das Schicksal aller europäischen Juden.

Nicht lustig:
Am 26.2.2008 drangen bisher Unbekannte in das umzäunte Gelände des GWS ein, beschmierten die Wand des Aufgangs G-H sowie den Sockel der Anzeigetafel und strichen den oberen Westkurvenbereich flächendeckend an – allerdings in einer nicht zu tolerierenden Farbgebung.
 

VERSAMMLUNGSGESETZ
In Bayern soll demnächst strafbar sein, wenn sich zwei bis drei Leute mit gleichen Schals öffentlich auf der Straße unterhalten. Nachdem nun mal auch Löwen als Versuchstiere für Bürgerkriegs-Übungen des SEK herhalten müssen, geht uns das mehr an als uns lieb ist. Näheres und Aktuelles dazu bei Verdi München.¹ Nötigenfalls dort etwas suchen.
 

Stadionverbote
Am 21.2.2008 wurde bekannt, dass der TSV 38 bundesweite Stadionverbote verhängt hat. Wir werden hierzu Stellung nehmen, sobald konkrete Einzelheiten auch außerhalb der Gerüchteküche bekannt werden. Wir sind gegen grundlose und willkürliche Hausverbote, haben allerdings auch keine Lust, uns versehentlich für die falschen Leute einzusetzen. Wir bleiben dran.
 
Hausordnung
Zur Rückrunde 2008 hat der TSV per Hausordnung die Einlassbestimmungen der Stadionordnung erweitert. Ziel ist, ein eindeutges Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung jeder Art zu setzen. Die Umsetzung wird kontrovers diskutiert – das darf und soll so sein –, doch begrüßenswert ist auf alle Fälle, dass jetzt eindeutige Regelungen bestehen, an denen man sich nicht vorbeimogeln kann. Definitiv haben Besucher, die Erkennungszeichen der »rechten Szene« tragen, keinen Einlass mehr. Dazu gehören auch Kleidermarken wie Thor Steinar. Damit soll keine Schikane gegen bestimmte Modegegenstände und deren Träger ausgeübt werden, sondern es soll verhindert werden, dass die Zielgruppe mit entsprechender Pseudo-Uniformierung weiter versucht, einzelne Blöcke zu dominieren. Zitat TSV: »Wer mit derartigem Gedankengut sympathisiert, ist bei uns Löwen nicht willkommen!«
 
DFB-Pokal
Am 29. Januar 2008 trafen Dany Schwarz (2:1, 83.), Mustafa Kučuković (2:2, 85.) und Fabian Johnson (2:3, 88.) in Aachen. Das Viertelfinale am 27.2. scheiterte in letzter Minute der Verlängerung – vielen Dank an die Foulspiel-Strategen – Weltklasse geht anders. Schade, das war ein unglaublich guter Kampf unserer Löwen! Der Wackelsieger darf sich nun (28./29.3.) am VfL Wolfsburg messen, Dortmund an Jena. Das losgrlück beschert den »Großen« Heimspiele und der Liga entsprechende Unsätze.
 
Ama-Testspiel 1:1
26. Januar 2008 – Beim Verkauf der Arena-Anteile übersahen hochdotierte Fachleute des TSV eine alte Vereinbarung, dass bis 2025 jährlich ein »Freundschafts-Derby« ausgetragen werden muss, und zwar finanziell komplett zugunsten der Arena-Finanzierung. Während U. H. groß auftrumpfte: »Wir nehmen das Derby sehr ernst und werden volle Pulle spielen, um zu gewinnen« (ZDF Sport, 24.1.¹), bot 1860-Trainer Kurz im Hinblick auf das bevorstehende Pokalspiel eine leicht verstärkte U-23 auf, die dann mit dem 1:1 von Manuel Duhnke in der 75. Minute klar machte, dass ein Heimsieg gegen 60 mindestens so schwierig ist wie ein Auswärtssieg gegen Bielefeld.
 
60er bleibt
Am Abend des 11.12.2007 kamen Zeitungsberichte, dass unser »Sechzger« jedenfalls erst einmal bis 2018 bleibt! Vize Franz Mageth: »Wir haben in aller Stille verhandelt – mit Erfolg. Emotional ist der Beschluss von großer Bedeutung für den TSV 1860 München. Ich kann sogar sagen: das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Löwen!« Die offizielle Seite¹ des TSV: »Die Stadtverordnetenversammlung muss der Empfehlung von Ude und Strobl allerdings noch zustimmen. Dies scheint jedoch nur noch eine Formsache zu sein.« Die Fans sehen diese Entwicklung natürlich auch als großen Erfolg der »Freunde des Sechz'gerstadions« (FDS) und X/XX-Tausend.
 
Polizei beim Derby 9.12.07
Erklärung der LFGR zu einem völlig indiskutablen Polizeieinsatz … siehe unten
 
Delegiertenversammlung 2007
Die DV 2007 (17.11.) verlief insgesamt positiv; alleine die ca. 30 Prozent Gegenstimmen zur Bestätigung des neuen Präsidenten hinterlassen einen seltsamen Beigeschmack, da vorher keine Redebeiträge mit Argumenten für dieses Abstimmverhalten kamen.
 
Präsidium
Am 15. März 2007 wurde ein neues Präsidium vom Aufsichtsrat bestellt: Albrecht von Linde mit Otto Steiner und Karsten Wettberg als Vizes. Der Arge-Kandidat Steiner trat, je nach Quellenlage, aus Zeitmangel oder wegen grundlegender Differenzen am 11. Juli zurück. Am 12. Juli wurde als Ersatz für Steiner Hans Hee nominiert. Am 6. August sollte er vom Aufsichtsrat bestellt werden; dazu kam es nicht, er zog während der Sitzung seine Kandidatur zurück. Seit 25.9.2007 ist Franz Maget Vize. Viel Glück bei den Löwen!
 
Julius-Hirsch-Preis
Seit 2005 vergibt der DFB diesen Preis als Auszeichnung für Aktionen und Aktivitäten für Toleranz und Menschenwürde und gegen Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. 2007 geht er zu gleichen Teilen (je 10000 Euro) an den TuS Plettenberg/Sauerland und Eichenkreuz Nürnberg. Erstmalig geht ein Sonderpreis (5000 Euro) an das Fanprojekt Dresden. Preisverleihung: 17. Oktober (vor dem EM-Qualifikationsspiel D-CZ) im Jüdischen Gemeindezentrum München. Die Veranstaltung führte Eberhard Schulz von der ev. Versöhnungskirche Dachau so lebendig und spannend, dass hinterher kaum jemand Kaffee brauchte. Sehr sympathisch auch die Redebeiträge von Frau Knobloch und Herrn Zwanziger. Albrecht von Linde nahm außerhalb des Vip-Bereiches im Kreise seiner Löwen Platz.

Schwach, dass der Preisträger 2005 (die anderen Fußballer in München) nicht mal mit ihrem Hausmeister vertreten war.

Besonders freut uns der Sonderpreis an das Fanprojekt Dresden – wir sehen darin ein Signal, dass auch die DFL jetzt Leute unterstützt, die aktiv und direkt an Problemen arbeiten, über die man bisher schwieg.
 

Maccabi München
»Maccabi« steht für die internationale jüdische Jugendbewegung zur Förderung von Amateursport sowie kulturellen und sozialen Aktivitäten. Maccabi München versteht sich als Sportverein für die Juden in München und ihre Freunde. Es wird demnächst eine Benefitz-Veranstaltung des TSV für Maccabi geben, und wir hoffen auf rege Beteiligung unserer Löwen-Fans.
 
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Aktion XX-Tausend

Zaunfahne im GWSAuszug aus der Broschüre »XX-TAUSEND KOMMT«, S.3 / S.15:

Die Aktion XX-Tausend ist eine lagerübergreifende Initiative von Löwenfans zu besseren Unterstützung der U23-Nachwuchsmannschaft des TSV München von 1860. Gemeinsam verfolgen wir mit unserem ehrenamtlichen Engagement das Ziel, die Zuschauerzahlen bei den Spielen der U23-Mannschaft erheblich zu steigern. … Zum anderen möchten wir mit der besseren Auslastung des Stadions an der Grünwalder Straße auf die Unverzichtbarkeit dieser Traditionsspielstätte hinweisen und so ihren dauerhaften Erhalt fördern. … Darüber hinaus soll als Abschluss und zugleich Höhepunkt der Regionalliga-Saison am 24. Mai 2008 – unabhängig von der sportlichen Situation und dem Tabellenstand – das letzte Heimspiel gegen Jahn Regensburg in einem komplett ausverkauften Sechzger-Stadion stattfinden.

Löwenfans gegen Rechts unterstützen XX-Tausend

Das Grünwalder Stadion ist und bleibt unsere Heimat! Hier haben sich die Löwenfans gegen Rechts einst gegründet – hier schöpfen sie immer wieder neue Kraft. Nur hier kann die Fan-Szene des TSV 1860 wieder vereinigt werden. Der »Sechzger« ist ein Mythos aus Stein, er steht für Kampf und Leidenschaft, für den Fußball in seiner ursprünglichen Form und gegendie grenzenlose Kommerzialisierung, die unseren Sport platt zu machen droht. Dabei ist dieser Mythos als das meistbespielte Stadion bundesweit auch noch quicklebendig. Andere Städte beneiden uns um diese selten gut erschlossene Spielstätte. Wir Löwenfans gegen Rechts unterstützen die »Fan«-tastische Aktion XX-Tausend aus tiefblauer Überzeugung.

Als »kleiner Nebeneffenkt« hat die Kampagne zur Unterstützung der II. Mannschaft auch so manchen von der »schönen neuen Fußball-Welt« entfremdeten Fan zur »Wiederbelöwung« verholfen.

Die Broschüre »XX-Tausend kommt« liegt auch auf unserem Server, zum direkt-lesen, als »pdf« und als »zip« (je ca. 3 MB, bei Problemen mit dem »pdf« das »zip« laden und auspacken).

Termin: Aktion XX-Tausend, Samstag, 24. Mai 2008, zum letzten Heimspiel der Saison gegen Jahn Regensburg im GWS.

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Polizeieinsatz zum Derby am 9.12.2007

Erklärung der »Löwenfans gegen Rechts« zu den Vorgängen rund um das Regionaligaderby im Stadion an der Grünwalder Straße am 09.12.2007

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Denkwurdiges (bleibt aktuell)

BLAU bleiben!
Protest
Am 27. April 2006 haben wir uns an einer Protestaktion gegen einen mit Mitteln der Logik nicht nachvollziehbaren »Kuhhandel« durch die TSV-Führung beteiligt und unsere Seiten (komplett, alles!) für 60 Stunden umgefärbt. Wem jetzt noch nicht schlecht ist, kann sich anschauen, wie das ausgesehen hat: 27.4.2006: 60 Stunden Protest
… 10. Mai 2006: Die ersten klaren Worte – Zusammenfassung bei »Kuhhandel« …
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Informationen zum HOWE-Dome (Arena in Fröttmaning *)

Spielgeld
Wie ihr alle wisst, kann man am Klärwerk sein Bier oder seine Wurst nicht einfach mit Geld bezahlen. Eigenartig einerseits, weil Geld doch der Gott dieses Jahrhunderts ist, jedoch andererseits verständlich, weil man sonst merkt, dass das 0,4-Liter-»Light«-Bier im zukünftig vielleicht irgendwann wiederverwertbaren Plastikbecher die Wiesn-Preise in den Schatten stellt. Wer eine Jahreskarte hat, kann sich Geldwert darauf buchen lassen und den ehrenhaft abtrinken, oder in Wurst und andere erlesene Leckereien investieren. Oder vielleicht sogar einen Audi damit kaufen; ich werde das bestimmt nicht ausprobieren. Wer jedoch keine hat, kann z.B. 20 Euro an einer Kasse abliefern und bekommt dafür eine Plastikkarte mit der Aufschrift »Eine Karte, zwei Vereine« (!). Wer mit der blechernen Gehhilfe unterwegs ist, sollte an die 10 Euro Parkgebühr denken, die bei Ausfahrt fällig werden – kann nicht bar bezahlt werden, nur mit Karte. Wer allerdings zu Fuß kommt oder mit der U-Bahn, zahlt keine Extra-Abgaben. Immerhin.

Rückgeld
Wer sein Guthaben nicht bei der AA-GmbH belassen will, kann, entgegen der (oftmals falschen) Auskünfte der Schließer sich das Guthaben nicht nur an Spieltagen auszahlen lassen: Die Kassen (oder mindestens eine) sind jeden Tag von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Ebenso gibt es dort Eintrittskarten im Vorverkauf – und zwar ein anderes Kontingent als online oder auf der Geschäftsstelle; wenn man also bestimmte Plätze sucht, sollte man mehrere Quellen abfragen.

Kontrollen
Zum Rückrunden-Start 2008 werden Stadion- und Hausordnung sowie die Richtlinen zur Einlasskontrolle überarbeitet. Ziel ist unter anderem, die Bestimmungen so weit zu konkretisieren, dass klare Verhältnisse herrschen und die Beliebigkeit von Beanstandungen begrenzt wird. Sobald der TSV veröffentlicht, findet ihr die Bestimmungen hier – teils kommentiert. Am besten, ihr druckt sie aus und nehmt sie mit.
 
 • Arena-Ordnung … … … … … Ordnung ist das halbe Leben! (2006/7)
 • Einlass … … … … … die Bestimmungen zur Einlasskontrolle zur Arena in Fröttmaning (2006/7)

(*) »HOWE« heißt die Wurstfabrik des wahren und wirklichen Besitzers der Arena.

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