Kein Platz für Gewalt

Kein Platz für Gewalt: der Fußball zeigt die Rote Karte

Mitgliederinfo TSV 1860 vom 12. 12. 2000

Der letzte Spieltag des Jahres 2000 steht ganz unter dem Motto »Kein Platz für Gewalt«. In allen Bundesligastadien werden Spieler, Schiedsrichter, Funktionäre und die Fans bei Spielbeginn gemeinsam die Rote Karte ziehen: Gegen Rassismus, gegen Rechtsextremismus, gegen jede Form körperlicher und verbaler Gewalt.

Der deutsche Fußball will damit symbolisch ein Signal für Toleranz, Ausländer-Integration und Fairplay im friedlichen Miteinander setzen.

Bundeskanzler Gerhard Schröder unterstützt die DFB-Aktion: »Es ist gut, dass der DFB eindeutig Position gegen Rechtsextremismus und Rassismus bezieht. Fußball lebt vom fairen und friedlichen Wettstreit, der Gewalt, Hass und Intoleranz ausschließt.«

Auch der TSV München von 1860 e.V. beteiligt sich anlässlich seines Heimspiels gegen den Hamburger SV an der Aktion: »Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, an dieser wichtigen Aktion teilzunehmen. Was wäre die deutsche Bundesliga heute ohne seine ausländischen Spieler?«, so Verwaltungsleiter Detlef Romeiko.

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